Sonntag, 13. März 2011

Auf den Spuren von Hermann Buhl


Der "Original Buhlquergang" an der Maukwestwand aus dem Jahre 1943, erstbegangen von Hermann Buhl, Wastl Weiß und Hans Reischl, stellte für viele Kletterer ein großes Fragezeichen dar. Wie hat das der Buhl gemacht, wie ist er da über diese plattigen, strukturlosen Wandstellen gekommen? Fragen über Fragen, ein Mythos entstand.

Die Zweitbegeher legeten ihre Variante etwa 6 Meter höher, unter dem Überhang verlaufend in ausgesetzter Kletterei nach rechts, ein kühnes Unterfangen, welches heute, nach der sogenannten "Sanierung", gemütlich machbar ist. Man braucht sich einfach von einem Bolt zum nächsten, 1,5 Meter entfernten Bolt hangeln. Meiner Meinung nach, eine wahre Entstellung des Gesamtbildes der Route. Aber naja...





Am 5.März machten sich Christian "Hechei" Hechenberger, Raphael Schweinberger und ich auf den Weg zur Westwand. Wir wollen das Rätsel "Buhlquergang" lösen, zumindest versuchen wollen wirs. Ohne eine Vorstellung was auf uns zukommt, klettern wir in dreier Seilschaft nach oben. Die Kletterei ist fantastisch, und im "Woll-Woll" bekommt man einen kleinen Geschmak davon was die Erstbegeher geleistet haben. Wahnsinn! Angekommen vor dem sagenumwobenen "Quergang" machen sich kurz Nervosität und Zweifel breit. Sieht verdammt glatt aus. Nichts destotrotz starte ich einen ersten, zaghaften Versuch. Ich komme an einen Haken welcher 20cm aus einem Loch heraussteht. drüber ist ein weiterer, der mir einen vertrauenswürdigeren Eindruck macht. Ich verbinde die Haken und starte mittels Seilzug meinen "Quergang" nach rechts, in die glatte, strukturlose Platte. Nach ca. 15 Metern stehe ich auf flachen, jedoch passablen Tritten und versuche einen Messerhaken in eine kleine Untergriffschuppe zu schlagen. Der Haken hält gerade mal mein Körpergewicht, an einen Sturz garnicht zu denken und die Folgen des Sturzes wären wohl auf der schmerzhaften Seite. Die Vernunft zwingt mich zurück zum Ausgangspunkt zu kehren. Plan B.





Hechei und Raphi versuchten sich an die Geschichte der Erstbegehung zu erinnern und sagen zu mir, ich solle versuchen auf den Haken, der soweit heraussteht, drauf zu steigen, denn weiter oben sieht es dann tatsächlich so aus, als ob ich einen brauchbaren Haken schlagen könnte. Gesagt, getan und siehe da der Plan geht auf.
Am Seil hängend quere ich nun nach rechts und erreiche die original Haken von Hermann Buhl. Aber ein Gedanke ging mir seit diesem Seilzugquergang nicht mehr aus dem Kopf. Ist die Länge auch "frei" machbar?
Ich klettere bis hinaus zu den Bolts, mache Stand und Hechei und Raphi sehen dass das wohl noch nicht alles, nein sogar erst der Anfang war. Ich war zu hoch hinauf geklettert, denn die Haken gehen weietr raus nacht rechts in den steilen grauen Kaiserfels. Beim abseilen schaue ich nochmal selber nach, tatsächlich das ist die Linie der Erstbegeher. Wie ein Labyrinth zieht die Linie ausgesetzt nach rechts. Es ist kalt, wir seilen ab, sind voll zufrieden, denn jetzt wissen wir zumindest mal wie und wo es geht. Doch ich muss wiederkommen, so schnell es geht!




12. März 2011
Hechei und ich stehen erneut unter der grauen Mauer der Mauk. Heute wollen wirs wissen. Die ganze Woche schon beschäftigt mich die Route, immer wieder denke ich an die glatte strukturlose Platte. Vielleicht geht ja was her, ein paar kleine Griffe hab ich schon gesehn! Ich muss es probieren!
Zügig klettern wir im Überschlag die ersten 7 Seillängen hinauf, heute läufts super. Vor der Querung machen wir kurz Pause. Trinken einen Schluck, ich hänge mir das Matrial an den Gurt von dem ich glaube es zu brauchen.








Dann starte ich los, klettere den Haken an, hänge eines der Zwillingsseile ein und klettere wieder runter zu den guten Griffen. Jetzt wirds ernst. Plötzlich rutscht der Schuh und ich hänge unweit tiefer im Seil. Beim nächsten Versuch gebe ich alles und ergreife die Flucht nach vorne. Es läuft, ich kämpfe und kann mich irgendwie an der technischen Platte halten, jetzt nur nicht nervös werden. Einige herzhafte Aufsteher und Trittwechsel später, stehe ich im "Nohand" am Stand. Das war knapp!!






Die nächste Länge ist äußerst abgefahern, eine ausgesetzte Querung nach rechts an alten Haken, gefolgt von einer würzigen Abkletterstelle, weiter gehts an kleinen Griffen, gefolgt von einer Stelle an der man einiges an Bereitschaft braucht. Die Letzten Meter sind vom feinsten aber man muss wirklich ständig dranbleiben.




Ein Griffausbruch nahe am Ende der Länge vermasselte das "onsight" aber egal, dafür hat der alte, rostige Haken den Sturz gehalten. Zurück zum Stand! Hechei motiviert mich mit seinen Worten und im zweiten Versuch hab ich mich dann mittels "Fight" bis zum Stand gerettet. Ein lauter Schrei der Erleichterung, Hechei kommt nach. Wir habens geschafft unsere Mission ist erfüllt, der "Original Buhlquergang" ist wiederholt und befreit.







FÄCTS

Schwierigkeiten
9- (1. SL der orig. Querung)
8+ (2.SL der orig. Querung)
Alle nötigen Zwischenhaken sind vorhanden, wir haben vier neue Schlaghaken hinterlassen. Friends bis #3 lassen sich gut einsetzen.
Viel Spaß mit diesem Kaiser Highlight!


In diesem Sinne "Keep the Spirit alive!!!"

Mittwoch, 9. Februar 2011

Die nächste Eiszeit kommt bestimmt...



Die bisherige Eissaison konnten Christian "Hechei" Hechenberger und ich an diversen Wasserfällen, in der näheren Umgebung, ganz gut nutzen. Zum Auftakt kletterten wir den traumhaften Wasserfall "Mordor" WI5, in der Eisarena im Gasteinertal.


Perfekte Bedingungen in "Mordor"






Hechei hat Spaß mit seinem "Oanogl!"




Danach unternahmen wir einen Ausflug ins Pinnistal.



Dort herrschten wahnsinnig gute Bedingungen und so konnten wir unseren Heißhunger auf steiles Eis mit den folgenden Wasserfällen stillen. Aufgewärmt wurde in der "Eiszeit" danach gings weiter zum "Chamäleon" (Bild unten!)



dann seilten wir ab und spazierten zum "Familien Sonntag" welchen wir flott hinter uns brachten.






Dannn seilten wir wieder ab, stürzten uns auf unseren Proviant und stellten fest, dass sich leider "nur" noch der "Vorhang" ausgeht. Die "Kerze" hätte uns noch sehr gereizt, aber die zünden wir das nächste mal.






Mit einem breitem Grinsen im Gesicht und 4 Wasserfällen und vielen Metern in perfektem "Plastikeis" im Gepäck, düsten wir mit unseren Rodln in rasantem Tempo zurück zum Auto. Perfekter Ausflug.

Donnerstag, 4. November 2010

Chinesische Lichtjahre


Jetzt ist schon wieder was passiert!

Nach einem überaus interessanten und intensiven 3 wöchigen, Chinatrip zusammen mit Gerhard Hörhager usw., bin ich nun seit einer Woche wieder in der geliebten Heimat. Soviel sei gesagt zum Essen braucht man sicher nicht nach China fahren ("Hod ma des scho essn China?), aber die Klettereien sind die durchaus lange und anstrengende Reise wert.



"Lost in China" 8b/b+



First Ascenting "Going with Buddah" 7c+

CHING, CHANG, CHUNG da oben hängt wer rum! "Going with Buddah" 7c+


Zuhause angekommen, gestärkt von einem wahnsinnig guten Schnitzel, gelang mir am Schleier endlich mein langersehnter Durchstieg meiner bislang schwersten Route "LICHTJAHRE" 8c/8c+ , ohne den aufgebohrten Kunstgriff. Was für ein Tag...

Pics by Berni Fiedler(c)






Hoffentlich bleibt das Wetter noch eine zeitlang so herbstlich, denn die ein oder andere Route gäbs schon noch...

Sonntag, 8. August 2010

"Land und Leute" auf 3SAT (21.00 Uhr)

Im Rahmen einer Dokumentation über die Region Wilder Kaiser drehten wir letztes Jahr für 3SAT, am Schleierwasserfall. Ausgestrahlt wird das ganze heute Abend (8.August) um 21 Uhr auf 3SAT.

Guido

SCHWERELOS


Nach dem mehr als gelungenen Kletterfest "Stallnalm Rockdesaster" auf der Waidringer Steinplatte, durfte ich in Fieberbrunn sozusagen als "Vorband" zu Beat Kammerlanders Vortrag "Leben in der Senkrechten", zum zweiten Mal meinen kleinen Film "Schwerelos" herzeigen. Für mich eine besondere Ehre, ich fühlte mich wie die Vorgruppe vor einem AC/DC Konzert. Im relativ kleinen Rahmen, bei wundererbarer Kulisse in der Fieberbrunner Bergwelt fand der Abend statt.

Besten Dank an Hannes Mair für die tolle Arbeit.

Hier das Intro zum Film.

http://www.alpsolut.com/schwerelos/


Viel Spaß
Guido

Dienstag, 3. August 2010

Phantom in Sicht!





"Für Samsatg schauts super aus mim Wetter!", so Flo Scheimpflug zu mir am Telefon. Wir wissen beide was das heißt. Ab in die Drei Zinnen. Länger schon redeten wir darüber das berüchtigte "PHANTOM" an der Großen Zinne zu klettern. Aber wenn die Zinnen nicht zu uns kommen, dann müssen wir eben zu ihnen. Gesagt getan.







Am Morgen wanderten wir gemütlich zum Wandfuß, das Wetter könnte nicht besser sein, beinah keine Wolke ist zu sehen. Wir steigen ein. Flo weiß, dass ich mit dem Gedanken spiele, die Route "onsight" zu klettern, deshalb lässt er mich vorsteigen und unterstützt mich so gut es geht. Es läuft super, die anfänglich kalten Finger und Zehen sind zwar nicht gerade Wellness pur, aber deshalb sind wir ja nicht hier. Seillänge um Seillänge klettern wir höher und wir sind echt flott unterwegs, sogar zur Seillschaft in der benachbarten "COMICI", können wir rasch auf gleiche Höhe aufschließen. Die Kletterei ist anhaltend, ständig muss man sich konzentrieren, das zehrt an der Substanz. Nach 7 Seillängen machen sich langsam Müdigkeitserscheinungen bemekbar, wir essen und trinkn und stellen fest, dass die 1,5 Liter zu trinken wohl doch zu wenig war. Über uns wartet noch die 11. Seillänge, bewertet mit 9+.








Bis jetzt ist mein Plan aufgegangen und ich konnte alles onsight klettern. Die Kletterei bewegt sich durchwegs im 8. und unteren 9. Grad.

Voll entschlossen steige ich ein, ins ausgesetzte Dach und erstaunlicher Weise fühlen sich die Unterarme besser an als zuvor und auch diese Länge gelingt mir auf Anhieb. Ein lauter Schrei meinerseits geht durch die Nordwand. Es hat geklappt, alle schweren Längen liegen, sturzfrei, hinter mir.







Aber auch Flo kommt voll auf seine Kosten, leider hat ihm der Wassermangel etwas mehr zugesetzt als mir und so erreicht er mit 2 kleinen Hängern verteilt auf die 17Seillängen, das Ringband.



Erleichtert und erledigt sitzen wir noch eine zeitlang im angenehmen Sonnenlicht am Ringband, ehe wir uns zurück zum Auto begeben, wo die wohlverdienten kühlen Blonden bereits auf uns warten. Mir persönlich fiel die 2.Seillänge recht schwer, der Rest ging vergleichsweise gut von der Hand, deshalb denke ich der glatte neunte Grad wird nicht überschritten.

Gratulation an die Erstbegeher zu dieser Traumtour und Thänx to Flo aka "Rudeboy" für den Support und den hammergeilen Tag in dieser super Tour.




ROCK´N ROLL
Guido

Mittwoch, 30. Juni 2010

Donnervogel

Die Linie
Lucky Bastards
Die würzige 2.Seillänge
4.Seillänge (8b)


Bereits vor zwei Jahren machten Alex Huber und ich eine weitere, sehr spannende Erstbegehung an den Sonnwänden auf der Loferer Alm. In zwei Tagen gelang es uns die sehr steile und abweisende Wand in sieben Seillängen von unten erstzubegehnen. 2009 verbrachten wir dann zwei Tage in der Route, um zu putzen und zu bouldern. Heuer sollte es besser laufen und der Boulder in der 4.Seillänge ging uns beiden gut von der Hand, auch die lange 5. Seillänge zeigte sich etwas zahmer. Wir waren zuversichtig und setzten einen Versuch, welcher knapp scheiterte. Dann das katastrophale Wetter, nichts destotrotz wollten wir es erneut Versuchen, doch es war hoffnungslos, nass und durchfrohen stapften wir zurück zum Auto.
Am 29.Juni, der sechste Tag in der Route, waren wir zurück in unserem kleinen Gefängnis, der Wärter, der "Donnervogel" zeigte sich von seiner friedlichen Seite und so stand der Rotpunktbegehung nichts mehr im Weg. Als ich jedoch in der 5. Seillänge, wegen einem Fehler, in hohem Bogen aus der Wand flog wurde es nochmal spannend. Ab zum Stand und Alex war an der Reihe. Ohne Patzer erreichte er den Stand und ich tat es ihm im Nachstieg gleich. Die letzte Länge (8a) wurde nochmal spannend, aber gelang uns beiden auf Anhieb und so wurden wir wegen guter Wechselführung frühzeitig bzw. rechtzeitig aus unserem Gefängnis entlassen.

"Donnervogel"
Unser Bewertungsvorschlag (6b,7b+,7b+,8b,8a+,6b,8a)




Die Route wurde von uns in zwei Tagen von unten erstbegangen. Es handelt sich um eine äußerst sportliche Kletterei an durchwegs bestem Fels. Auf den sieben Seillängen finden sich neben den gebohrten Standplätzen 11 Zwischenbohrhaken. Neben den Bohrhaken lässt sich die Route gut mit Stoppern und Friends bis #3 absichern.


Wenig später kletterten Alex und Thomas ihr "Stoamandl" ,in Seillschaft, rotpunkt.

Viel Spaß damit :)

Dienstag, 29. Juni 2010

"Des Kaisers neue Kleider" Film




Ondrej Smrz hat meinen kompletten Durchstieg dieser wahnsinns Route gefilmt. Viel Spaß beim anschaun.

Guido

Samstag, 1. Mai 2010

On the Rocks again...



Steinplattenstimmung

Hechei in der 4.Seillänge (8a)

Das schwerste ist geschafft, aber es bleibt spannend...

Happy am Stand

Ruhe vor dem Sturm


Nachdem dieser Winter eher arbeitsintensiv war, bin ich jetzt motivierter denn je und habe bereits ein paar ganz coole Tage am Fels verbracht.

Als Auftakt kletterten Tom Huber und ich im "onsight" durch die 400m lange Route "Caduta deglei dei" 7c am Piccolo Daine, Sarche. Bombenfels und bombig abgesichert.

Danach gings nach Achleiten wo mir recht flott "Tyrolean Style" 8a+ und die undankbare "Gelbsucht" 8a gelangen. In Karlstein konnte ich die coole "Black Weiwi" 7c+ flashen.

Dann gings ab an den Schleier, wo mir die zweite Begehung von "A Tergo" 8b gelang. Hammer Route mit harter Boulderstelle, welche von Markus Bendler, letztes Jahr nach
beinahe 11 jährigem Projektstatus, befreit wurde.



Ein paar Tage später waren Berni Fiedler und ich im Felbertal und konnten 2 neue Linien einrichten, ehe uns der Regen einen Strich durch die Rechnung machte. Actiongarantie :))


Es bleibt spannend in der 5.Seillänge (7c+)


Am 30.4 war ich dann mit Christian "Hechei" Hechenberger an der Steinplatte unterwegs. Der "Alpengeier" , eine wirkliche Hammerlinie, eingerichtet von Hubi Fink usw. hatte uns erneut gelockt. Ziemlich unerwartet konnte ich alle Längen (7a+,7a,7a,8a,7c+,7a+) durchsteigen, wobei mir die 8a und die 7c+ im zweiten Anlauf gelangen. Die ersten vier Längen kannte ich bereits von einem früheren Versuch.
Nach Tom Lipp, Herbert Ranggetiner und Reini Percht war ich echt happy dem "Alpengeier" eine weitere Rotpunktbegehung abkämpfen zu können.

Der Schleier hat nun auch wieder ein paar wahnsinns Routen mehr.
Im Sektor Skywalk hat Alex Huber mit seiner 50m langen "Himmelsleiter" 8a den Auftakt gemacht. Ich konnte auch zwei Routen erstbegehen. Die wahrscheinlich coolste 7a+ "Think Fink". Der direkte Einstieg dazu ist ca. 7c/+ und heisst "R.C.L.S."
Beide Routen sind echt vom feinsten...

Am 3.5 gelang mir noch die Erstbegehung von "Im Land des senkrechten Lächeln" 7c+.. Die Route ist ein 40m langes Highlight aus bestem Fels und besten Löchern und zählt zum schönsten was ich am Schleier kenne. Nichts wie hin...

Tags drauf konnte ich "Neumond" ,die wahrscheinlich coolste 8a+ im linken Wandteil, erstbegehen. Athletische Kletterei an Löchern, mit spannendem Abschluß. Dem nicht genug holte ich mir am nächsten Tag noch die erste Wiederholung vom "Bumsbomber" 8a+ und vom "Swinger Club" 7c+.

Danach gelang mir noch die zweite Begehung der "Reeperbahn" 7c+ ein weiters Schleierhighlight, erstbegangen von Alex Huber.

Nach ein paar vielversprechenden Einheiten im Projekt "LIBERTY", hat auch mich das derzeitige Wetter von den Felsen verbannt. Aber es kann nur besser werden...

Montag, 7. September 2009

Bei mir dreht sich alles...

Vorbereitung ist alles, host a Kaiser...;)
Gigantische Stimmung
Leall und ich
Ganzschön stressig, der Michi hats da besser erwischt :)
Stimmung am Abend (c) Hias Sack/Leo


... so kam die Idee zustande! :)

Ein etwas ausgefallenes Fotoshooting hatten Hias Leo und ich letzte Woche am Fleischbankpfeiler, diesmal saß Michi Meisl gemütlich im Hubschrauber und nicht im Gurt. Das ganze passierte um 06.20 in der Früh um das perfekte Licht auszunützen. Hias und ich verbrachten einen "romantischen" Abend am Gipfel und seilten im ersten Licht in die Wand. Ein ganzschöner Einsatz, der sich aber allemal gelohnt hat...

Und bis auf das, dass ich noch mit dem verknoteten Halbseil kämpfte, als der Hubschrauber bereits hinter mir war und ich anschließend Schuhe, Socken, Kappe und Seil die Wand hinunter warf, ist alles normal verlaufen :))

An dieser stelle ein großes Dankeschön an Hias Leo, Michi Meisl und die Hubschraubercrew