In letzter Zeit zog es Gerhard Hörhager und mich immer öfter ins Zillertal, genauer gesagt zur Bergstation in Ginzling, wo Gerhard und Jorg bereits einige Routen eingebohrt hatten. Gerhard und ich widmeten uns eher den kürzeren Sachen, denn Jorg tobt sich ordentlich aus in seinen 80m!!! langen Projekten. Am selben Tag gelangen Gerhard und mir die Route "Fünf Sterne" 7c+, ist nichts besonderes wenn man das hier jetzt so liest, aber wenn man einsteigt weiß man was ich meine. Die Schönheit einer Route lässt sich eben schwer in Worte fassen. Danach bohrten wir noch vier weitere Routen ein, jeweils von unten und alleine.
Und beide haben wir nur noch den Kopf geschüttelt, gelacht, gestrahlt vor Begeisterung. Qualitätsrouten eben, mit abgefahrensten Zügen, einzigartigen Griffen und hammergeilen Linien.
Wenn das Wetter wider gut ist gehts ab ans putzen und klettern der Prachtstücke.
Dienstag, 15. April 2008
Montag, 25. Februar 2008
SUPERDOOZY

1996 kletterte Stefan Fürst mit "SUPERDOOZY" 8b+,
die wohl schwerste Route in Achleiten. Sie ist 30 Meter lang und von kräftiger bis technischer Kletterei ist alles geboten. Die Schlüsselstelle, ein schwieriger Zug auf einen flachen Griff, bei schlechter Trittauswahl, erwartet den Aspiranten erst ganz oben. Nach 3 Tagen Vorarbeit, konnte ich gestern, zu meiner eigenen Verwunderung, die Route durchsteigen und somit den "Mythos Superdoozy" nach 12 Jahren wiederholen. Die Freude war dementsprechend groß und zur Belohnung gabs ein Schnitzel und Bier :-)
Donnerstag, 14. Februar 2008
Silver Surfer
Gestern konnte ich mein neustes Projekt in Achleiten befreien. Das gute Ding hört auf den Namen "Silver Surfer" und nach Absprache mit Hias und Dougal wird es wohl bei 8b+ einchecken. Kurz nach meinem Durchstieg, fand nämlich Hias eine leichtere Lösung, welche die Schlüsselstelle erheblich entschärfte. Aber so ist das eben, als Erstbegeher hat mans nicht leicht :-)))
"Silver Surfer" ist mit Sicherheit etwas vom besten, was Achleiten zu bieten hat und ein absolutes MUSS, für Leute die auf geile Routen stehen.
Rock on...
(Fotos gibts auch bald!)
"Silver Surfer" ist mit Sicherheit etwas vom besten, was Achleiten zu bieten hat und ein absolutes MUSS, für Leute die auf geile Routen stehen.
Rock on...
(Fotos gibts auch bald!)
Dienstag, 5. Februar 2008
ROUTEBOOK Tirol
Mchi Meisl machte sich die riesige Mühe, alle Klettergebiete und alle Routen in Tirol auf seine neue Internetpräsenz zu verpacken. www.routebook.com
Gebiete wie Schleier und Achleiten sind natürlich auch dabei. Bei allen Routen ist eine kurze Beschreibung dabei, das Datum der Erstbegehung und der Name des Erstbegehers. Da hat sich der Michi ganzschön was auferlegt.
Mitte Februar wird er dann auch mit seinem neuen Tirolführer an den Start gehen. Tolle Bilder, übersichtliche Wandfotos und aktuelle Topos sollen das Werk zu einem "MUSS haben" machen.
Viel Glück Michi.
Gebiete wie Schleier und Achleiten sind natürlich auch dabei. Bei allen Routen ist eine kurze Beschreibung dabei, das Datum der Erstbegehung und der Name des Erstbegehers. Da hat sich der Michi ganzschön was auferlegt.
Mitte Februar wird er dann auch mit seinem neuen Tirolführer an den Start gehen. Tolle Bilder, übersichtliche Wandfotos und aktuelle Topos sollen das Werk zu einem "MUSS haben" machen.
Viel Glück Michi.
Freitag, 1. Februar 2008
First Ascents
In den vergangenen Tagen gings wieder richtig rund in Achleiten. Es wurde geklettert, gebohrt, geputzt und geblödelt bis zum umfallen. Das Resultat kann sich aber trotzdem sehen lassen.
"Falling Pieces" 8a+ und das "Rauchopfer" ca. 8a+/8b(schwer zu bewerten!) gelangen beide am selben Tag. Unser immer mehr zur Topform auflaufender Engländer Dougal (Queen Duglas) Taverner holte sich gleich die erste Wiederholung von "Falling Pieces" und so waren wir alle wiedermal glücklich. An solchen Tagen hat die Wirtin vom Gasthaus auch immer was zu lachen mit uns.
Eine weitere Route haben Hias (Heass) und ich auch noch eingebohrt, rechts vom "Rocketman". Ganzschön knackig...
"Falling Pieces" 8a+ und das "Rauchopfer" ca. 8a+/8b(schwer zu bewerten!) gelangen beide am selben Tag. Unser immer mehr zur Topform auflaufender Engländer Dougal (Queen Duglas) Taverner holte sich gleich die erste Wiederholung von "Falling Pieces" und so waren wir alle wiedermal glücklich. An solchen Tagen hat die Wirtin vom Gasthaus auch immer was zu lachen mit uns.
Eine weitere Route haben Hias (Heass) und ich auch noch eingebohrt, rechts vom "Rocketman". Ganzschön knackig...
Samstag, 26. Januar 2008
Big Day Out!!!





Heute waren wir wieder alle versammelt in Achleiten. Nach der gestrigen Nachtskitour, fühlte ich mich am Morgen nicht gerade nach "Vollgas" Klettern, aber mal sehn was der Tag so bringt. So machten sich Toni, Hias und ich auf den Weg. Dougal wurde erst noch die Frisur getuned von meiner Mum ehe er nachkommen konnte. Nach kurzem Warmmachen und nach der Ankunft von Dougal mit Strähnchen (very doable), dachte ich ein Versuch im neuen Projekt, welches ich seit 3 Tagen probierte, sei angebracht und siehe da es klappte auf Anhieb. Entstanden ist eine einzigartige Route, charakteristisch für ihren Sprung und ihren komplexen Ausstieg.
"SuperNova" wird wohl so bei 8a+/8b einchecken.
Danach stieg auch Dougal in den "Rocketman" 8b+ ein, welchen er auch seit kurzer Zeit versucht hatte und stieg ihn diesmal souverän durch. Damit sicherte er sich seine bislang schwerste Route. Yeahh man, Keep it together, Dougal.
Hias Schiestl tat es mir gleich und explodierte nochmal in der "Supernova" und lies sich vom Ausstieg nicht mehr abwerfen und holte sich vedienter Maßen die zweite Begehung. Kurz danach knackte auch noch der starke Andi aus dem Tegernsee die Route und der Tag wurde von allen beim Gasthof mit einem Bierchen abgerundet.
So kanns ruhig weiter gehen...
Donnerstag, 10. Januar 2008
Bohrfieber
Neulich machte ich mich alleine, mit meiner treusten Gefährin, Gismo, auf den Weg nach Achleiten. Eine weitere Linie wartete darauf eingebohrt zu werden. Alleine im Vorstieg kletterte ich ins Neuland, was garnicht mal so ohne war. Der erste Haken ist auf einer Höhe in der ein Abgang äußerst schmerzhaft werden kann, vorallem wenn man in einem Cliff hängt und unkontrolliert aus der Wand schießt. Aber ich wollte es ja so. Gesichert mit dem GriGri kletterte ich soweit ich konnte cliffte wieder und bohrte. Ich wollte keine Route einrichten mit Hakenabständen von einem Meter, deshalb wurde ich gut gefordert. Dann sah die Sache etwas brüchig aus und alles begann zu brökeln und plötzlich brach der Griff den ich in der Hand hatte und ich verabschiedete mich mit einem Schrei aus der Wand und ich wusste der Sturz wird nicht samtig weich. Nach kurzer Begutachtung der nächsten Meter kletterte ich weiter. Ich bohrte und cliffte über eine steile Kante hinaus und im leichten Gelände fünf Meter unterm logischen Stand versagte der Akku... Die neue Tour wird wohl ziemlich schwer, aber rechts davon siehts leichter aus....
Es stehen noch so viele schöne Linien herum, wenn nur nicht der Bohrhakenvorrat schon erschöpft wäre.
Es stehen noch so viele schöne Linien herum, wenn nur nicht der Bohrhakenvorrat schon erschöpft wäre.
Donnerstag, 27. Dezember 2007
NewOldSchool
Tatort, Achleiten. Zwei kälte unempfindliche Wesen treffen sich analysieren Schneelage im Gebirge von Weitem, entschließen aber den Skiern den Rücken zu zeigen und greifen zur Bohrmaschine, werfen sie in ein viel zu kleines Auto und rasen los, richtung eines ihnen wohlbekanten Massivs namens Achleiten, ein Treffpunkt der "Newschool Freeclimbgeneration". Wer dort klettert ist cool, gilt als "hip" und "in"! Wir schwammen gegen den Strom der Konsumenten und stürzten uns kopfüber ins Abenteuer "Neutour". Eine neue Linie sollte es werden, aber abseilen von oben ist wie, wenn man vorher schon weiß was man geschenkt kriegt. Auch im Klettergarten ist das der Fall. Also entschloß ich mich mit dem Schlagbohrer am Mann, militär Fachjargon lässt grüßen, einzusteigen und die Linie von unten zu erschließen und mit Bolts zu versehen, wie eine perfekte Torte mit Kerzen. Man weiß nie wo der richtige Platz ist und die schönen Glasuren sollen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenig später erreichte ich eien No Hand Rest. Der perfekte Stand.? Nein 2 Meter höher siehts nochmal interessant aus. Eine technische Stelle und einige Zeit später, habe ich die Standhaken versenkt und eine neue Route hat das Licht der Welt erblickt. Befreit muss sie noch werden aber der "Rocketman" neben an leistet sicher gute Gesellschaft. Leicht wird sie nicht. Der Kreislauf dreht sich wieder...
Sonntag, 16. Dezember 2007
Powderhausen



Tirol, speziell Fieberbrunn, hat bei diesen Schneeverhältnissen wiedermal unter Beweis gestellt, dass es zu den besten Freeridegebiten zählt. Unzählige Rinnen, Flanken und Hänge warteten nur darauf von uns befahren zu werden, bei der Pulvermenge und dem tollen Wetter, war so manch einer den Tränen ganz nahe. Zwei Tage der volle Wahnsinn abseits der Piste, mit minimalem Aufwand die geilsten Geräte fahren und nach der langen Tiefschneetalfahrt den Tag bei einem Weizen und einer Bretteljause ausklingen lassen, wenn das nicht dem kitschigen Klischeeoptimalgedanken entspricht , verstehe ich die Welt nicht mehr. An klettern garnicht zu denken.... Vorerst.
Mittwoch, 12. Dezember 2007
WOODSTOCK 2007
Der zweite Drytooling Bewerb in Innsbruck and am Wochenende statt und auf Grund eines Unfalles war Thomas "Steini" Steinbrugger, nicht in der Lage und Verfassung die ehernvolle Aufgabe des Routensetzters zu übernehmen. So lag es wieder bei Hias Schiestl und mir, vier Qualifikationsrouten und ein Finale zu setzen. Die meisten Teilnehmer hatten ihre Freude mit den technischen und kräftigen Routen. Die lange ausdauernde Finalroute wurde gleich von 4 Teilnehmern durchgestiegen, was bestätigte, dass wir die Starter unterschätzt haben.
Bei den Damen gewann wie erwartet Petra Müller, bei den Herren bekam Markus Bendler Wind davon, dass er schnell sein musste und sicherte sich somit den zweiten Sieg in dieser Saison. Das Preisgeld verwandelte er jedoch zügig in Tequila was so manchem die Lichter ausknipste...
Bei den Damen gewann wie erwartet Petra Müller, bei den Herren bekam Markus Bendler Wind davon, dass er schnell sein musste und sicherte sich somit den zweiten Sieg in dieser Saison. Das Preisgeld verwandelte er jedoch zügig in Tequila was so manchem die Lichter ausknipste...
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